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Förderverein

 

Der Verein „Ehemalige Jugenddörfler und Freunde e.V.“

Das 1960 gegründete Jugenddorf Neustadt war ursprünglich ein Wohnheim für Auszubildende der BASF. Einige der ersten "BASF-Jugenddörfler" und deren Freunde hielten lange Jahre Kontakt zueinander und begegneten sich regelmäßig bei Ehemaligentreffen.

Aus diesen Treffen entstand im Juli 1989 der Verein Ehemalige Jugenddörfler und Freunde e.V.. Seitdem wird die Idee, das CJD Neustadt bei seinen Aufgaben zu unterstützen, auf vielfältige Weise mit Inhalt gefüllt.

So sammelt der Verein Spenden zugunsten der Arbeit des CJD Neustadt und bemüht sich durch Eigeninitiative und ehrenamtlichen Einsatz um einen guten finanziellen Spielraum.

 

 

Ehrenamt par excellence

Interview mit Herrn Peter Rohr, Vorsitzender des Vereins Ehemaliger und Freunde e.V.

 

Wann kamen Sie ins Jugenddorf?

Zum 01.September 1970

 

Von woher kamen Sie?

Aus dem Saarland (Einöd/Saar)

 

Aus welchem Grund kamen Sie nach NW?

Zur Auswahl für die „neuen“ BASF-Azubis standen die Jugenddörfer Limburgerhof und Neustadt. Ich wurde Neustadt zugewiesen.

 

Welche Ausbildung haben Sie bei der BASF absolviert?

Chemielaborant

 

Wie lange waren Sie im JD?

Bis zum Ende der Ausbildung 1974

 

Was haben Sie gemacht, nachdem Sie das JD verlassen haben?

Privat habe ich weiterhin bis 1980 in Neustadt gewohnt; 1976 habe ich geheiratet und bin dann 1980 nach Westheim in das eigene Haus gezogen.

Beruflich habe ich mich zum Chemotechniker und dann zum technischen Betriebswirt weiter gebildet. Noch heute bin ich in der BASF tätig.

 

Wie kam die Idee, den Verein zu gründen?

Einige der ersten BASF-Jugenddörfler und deren Freunde blieben immer in Kontakt zueinander. Aus einem Ehemaligentreffen  entwickelte sich im Juli 1989 der Verein „ Ehemalige Jugenddörfler und Freunde e.V“

 

Aus welchem Antrieb wurde der Verein gegründet?

Die großartige „Idee“ von Pfarrer Arnold Dannenmann, „Keiner darf verloren gehen“, verdient einfach Unterstützung. Das wurde der Grundgedanke bei der Vereinsgründung. Aus den ehemaligen Auszubildenden sind Menschen geworden, die in den verschiedensten Funktion Ihren Platz in unserer Gesellschaft ausfüllen. Wir wollen mit unserer Tätigkeit im Verein auch Danke sagen für die zeitweise Heimat im CJD, für die großartigen Erlebnisse in gemeinsamer Freizeitgestaltung und das Miteinander, das auch ein gutes Rüstzeug für den späteren Weg mitgab. Wir wollen mit unserer Unterstützung den heutigen Jugenddörflern das eine oder andere ermöglichen, was gerade in Zeiten knapper Kassen oft nicht ohne Hilfe von außen realisiert werden könnte

 

Seit wann sind Sie im Vorstand?

Ich war Gründungsmitglied, seither in wechselnden Funktionen im Vorstand

 

Seit wann sind Sie der Vorsitzende?

Seit 2001, in der Nachfolge des Gründungsvorsitzenden Peter Dörfler, der heute die Funktion des Schatzmeisters wahrnimmt.

 

Was (z.B. Bewirtung bei Festumzug der deutschen Königin und andere Aktionen) haben Sie gemacht, um Geld für das Jugenddorf zu erwirtschaften?

Jedes Jahr betreiben wir einen Stand beim Festumzug der deutschen Weinkönigin und verkaufen Getränke und Essen. Darüber hinaus übernehmen wir die Bewirtschaftung bei den Veranstaltungen des Kleinkunstvereins „Die Reblaus“ im Theater Katakombe“. Die Zusammenarbeit mit der „Reblaus“ dient auch dem Zweck, das kulturelle Leben ins Jugenddorf zu holen und den Bekanntheitsgrad des Jugenddorfes zu steigern.

 Alle 2 Jahre veranstalten wir ein Ehemaligentreffen in Neustadt. Dazu kommen die Beiträge unserer 60 aktiven Mitglieder, die uns zum größten Teil seit der Vereinsgründung die Treue halten, obwohl viele sehr weit weg wohnen (Bayerischer Wald, Norddeutschland etc), Dafür auch herzlichen Dank.

Diese ehrenamtlichen gemeinsamen Aktivitäten stellen  eine wesentliche Einnahmequelle dar und bilden die finanzielle Grundlage unseres Engagements für das Jugenddorf.

 

Wie viel hat der Verein bisher insgesamt gespendet?

Seit 1989 bis heute wurden ca. 130.000,- Euro gespendet. Anlässlich des 50-jährigen Jubiläums werden wir diesen Betrag auf knapp 150.000 Euro erhöhen. Wir alle vom Verein sind stolz darauf.

 

Einige Projekte des Fördervereins:

 

Eine Gruppe FahrradfahrerinnenNeue Fahrräder für Mädchenwohngruppe in Königsbach

Sieben neue Touren- und zwei neue Mountainbikes im Gesamtwert von 3.400 Euro hat der Verein Ehemalige Jugenddörfler und Freunde e.V. dem CJD Neustadt am 14. Juni 2004 offiziell übergeben. Die Fahrräder kommen der Mädchenwohngruppe des CJD Neustadt in Königsbach zugute und sind dort für den erlebnispädagogischen Einsatz vorgesehen.

Bildunterzeile (Bild oben): Ehrenmitglied Günter Schmidt und der Erste Vorsitzende des Fördervereins Peter Rohr (beide hinten links) haben die Fahrräder offiziell übergeben; Verena Eipl (rechts außen), die Mädchen und Betreuerin Britta Schmidt (vorne liegend) freuen sich über das neue „Sportgerät“.
 
 
 

Benefiz-Weinprobe zugunsten des CJD Neustadt

Das nebenstehende Bild zeigt (v.li.) Günther Schmidt vom Verein „Ehemalige Jugenddörfler und Freunde“, Steffen Christmann vom Weingut A. Christmann in Gimmeldingen und Ralf Kruppenbacher, CJD Neustadt, auf einer Benefiz-Weinprobe des Vereins am 25. November 2003 mit Spitzenerzeugnissen aus Neustadt und einem erstklassigen kalt-warmen Büffet aus den CJD-Küchen. Es war die 10. Veranstaltung dieser Art, aus der dem CJD Neustadt ein Teil des Erlöses für seine Arbeit zugute kommt. Ehrenamtlich moderiert hatte die Weinverkostung Steffen Christmann.
 
 
 

Mehr Infos (mail to): ejdf@cjd-neustadt-ehemalige.de